DIE KUNST MUSS UNS ZUR KARTOFFEL WERDEN

Kurzbeschreibung
Sechzig Jahre Immendorff: Zeit für Retrospektiven in bedeutenden Museen der Republik. Doch keine kann leisten, was diese Autobiografie bietet. Immendorffs klarer Blick prüft sich selbst, sein Leben, seine Künstlerrolle, seine Künstlereigenschaft. Künstlersein bedeutet stetige Zweifel zu hegen, hohe Hürden zu überwinden, die Kunst im Alltag zu verankern, Denkanstöße zu liefern, zu polarisieren. Sein Leben war reich an Schattierungen: mit 19 Jahren Schüler von Joseph Beuys, politisch engagierter Aktivist der Achtundsechziger, Kunsterzieher an einer Hauptschule, gemeinsame Arbeit mit dem DDR-Künstler A. R. Penck, Kneipenwirt auf St. Pauli.
Durch Alkohol und Drogen ging er „sich selbst verloren“. Jörg Immendorff berichtet ehrlich und bisweilen schockierend, hoch emotional und dann auch wieder humorvoll über seine Erfahrungen mit der Unterwelt, über Liebschaften und Freundschaften mit den bedeutendsten Künstlern und Politikern. Zahlreiche Illustrationen aus seinem persönlichen Archiv liefern weitere Facetten. Markante Sprüche, unangepasste Lebensweise, eigenwilliger Malstil: das Leben des Jörg Immendorff, von ihm selbst erzählt.
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